Wie speichere ich Rezepte aus Instagram und TikTok?
Das Reel war gut. Zwei Minuten später ist es weg, und der Screenshot liegt in der Galerie zwischen Parkschein und Kinderzeichnung. Wer am Samstag kochen will, was er am Dienstag gesehen hat, holt das Rezept am besten sofort da raus. So geht das mit Superkitchen in einer Minute: was mit Links klappt, was nicht, und was aus dem Screenshot am Ende wird.
Warum „Speichern“ in Instagram nicht reicht
Die gespeicherten Reels sind eine Liste ohne Zutaten. Die Mengen stehen in der Caption, manchmal im Video, manchmal nirgends. Suchen geht nicht, planen auch nicht, und wenn der Kanal das Video löscht, ist das Rezept weg. Für die Frage „Was koche ich heute?“ taugt so eine Sammlung ungefähr so gut wie ein Kochbuch ohne Seitenzahlen.
Weg 1: Screenshot machen, Rezept bekommen
- Screenshot vom fertigen Gericht, am besten das Standbild, auf dem der Teller gut zu sehen ist.
- Screenshot von der Caption, falls dort die Zutaten stehen. Das ist der wichtigste, denn hier stehen die echten Mengen.
- In Superkitchen auf „Neues Rezept“, die Screenshots als Fotos hinzufügen (bis zu drei), unten auf „Mit KI erstellen“.
- Die KI liest, was lesbar ist: Titel, Zutaten, Mengen, Schritte. Was nur im Bild steckt, schätzt sie.
- Ihr prüft in drei Schritten (Titel, Zutaten, Anleitung) und übernehmt. Falsch erkannt? „Rezept falsch erkannt“ antippen, kurz sagen, was nicht stimmt, und es gibt einen neuen Vorschlag.
Das Ganze kostet einen KI-Credit, 30 davon hat jede neue Küche zum Start. Ohne KI geht es auch: „Selbst eintragen“ legt das Rezept an, Zutaten und Schritte tippt ihr dann selbst.
Tipp: Video-Standbilder verraten keine Grammzahlen. Ohne Caption-Screenshot schätzt die KI die Mengen. Passt meistens, nachwiegen schadet nicht.
Weg 2: Link einfügen (bei Blogs und Rezeptseiten)
Kommt das Rezept von einer Website, einem Food-Blog oder von Chefkoch, reicht der Link. Einfügen ins Feld „Rezept-Link“, fertig. Superkitchen liest die Seite, bringt die Zutaten in eure Einheiten und formuliert die Anleitung in eigenen Worten. Das Bild von der Seite bleibt privat in eurer Küche, eigene Fotos teilt ihr wie immer.
Bei Instagram, TikTok, YouTube und Facebook geht das nicht. Die Plattformen rücken ihre Inhalte nicht raus. Die App sagt euch das direkt beim Einfügen und schickt euch auf den Screenshot-Weg von oben.
Weg 3: Kein Link, keine Caption, nur der Teller
Manchmal gibt es nichts zum Abtippen: das Gericht bei Freunden, eine Kochbuchseite, Omas Zettel. Dann ein Foto machen. Ein fertiges Gericht erkennt die KI und baut ein passendes Rezept dazu. Ein Zettel oder eine Buchseite wird abgeschrieben, Handschrift eingeschlossen.
Und dann: Bild, Plan, Einkauf
- Titelfoto. Ein Screenshot mit Statusleiste und Herz-Symbol ist kein schönes Titelbild. „Foto verbessern“ macht daraus ein Foto des Gerichts ohne Bedienelemente, „Foto erstellen“ erzeugt eines aus dem Rezept. Beides kostet drei Credits.
- Einplanen. „Kochen am …“ mit Heute, Morgen, Übermorgen oder einem Datum. Der Plan hängt für alle in der Küche sichtbar.
- Einkaufen. Die Rezeptseite zeigt „X von Y Zutaten zuhause“, die Einkaufsliste holt sich aus der Tagesplanung, was fehlt.
- Quelle. Im Bearbeiten-Dialog gibt es das Feld „Quelle“. Handle oder Link rein, dann wisst ihr in einem Jahr noch, wem ihr das Rezept verdankt.
Häufige Fragen
Kann ich einen Instagram- oder TikTok-Link direkt importieren?
Nein. Instagram, TikTok, YouTube und Facebook lassen das automatische Auslesen nicht zu. Der Weg ist der Screenshot: Bild vom Gericht plus Screenshot der Caption, beides bei „Neues Rezept“ als Fotos hinzufügen. Links von Blogs, Chefkoch und anderen Rezeptseiten funktionieren direkt.
Was kostet das?
Eine Erkennung kostet einen KI-Credit. Jede neue Küche startet mit 30 Credits, der Download ist kostenlos. „Selbst eintragen“ geht ohne KI und ohne Credits.
Geht das auch mit Kochbüchern oder Omas Zettel?
Ja. Ein Foto der Seite oder des Zettels reicht, die KI schreibt den Text ab, auch Handschrift. Ein Foto vom fertigen Gericht ohne Text geht ebenfalls, dann schätzt die KI die Mengen.
Darf ich fremde Rezepte speichern?
Für den eigenen Gebrauch ist das unproblematisch. Die Anleitung formuliert die KI in eigenen Worten, ein importiertes Bild bleibt privat in eurer Küche. In die Community stellt ihr nur eigene Rezepte mit eigenem Foto oder KI-Bild.